50-jähriges Jubiläum der OGZ

Gefeiert wurde dieser Festakt mit rund 250 geladenen Gästen in den festlich geschmückten Lagerräumen des Unternehmens.

Erzeuger, Handelskunden, Gäste aus Politik und Wirtschaft, Vertreter benachbarter Genossenschaftsunternehmen, die Mitarbeiter und so mancher Ehemalige, trafen sich an diesem Tag in einer zu diesem Anlass festlich geschmückten Lagerhalle in Griesheim.

Den Festvortrag, der einen Blick in die Zeit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1967 bot, hatte der langjährige Vorstandsvorsitzende des Pfalzmarktes und ehemalige Referatsleiter des Genossenschaftsverbandes Georg Wiederhold übernommen, der den gesamten Zeitraum tatkräftig und gestaltend miterlebte.

Beeindruckende Umsatzentwicklung

Als das Unternehmen 1967 startete, erzielte es gerade einmal einen Umsatz von 4,7 Mio. EUR. Heute kann die OGZ mit ihrem Tochterunternehmen Agrarprodukte Hartmann auf die stolze Zahl von 35 Mio. EUR Umsatz verweisen.

Waren es in der Anfangszeit rund 9.000 anliefernde, meist Nebenerwerbsbetriebe, die ihre Erzeugnisse bei der OGZ anlieferten und durch sie vermarkten ließen, so sind es heute gerade einmal rund 50 Anlieferer. Alleine schon diese wenigen Zahlen zeigen, welch spannende Jahre hinter dem genossenschaftlichen Erfassung- und Vermarktungsunternehmen liegen.

Vorstandssprecher Sebastian Herbel ging auf die Entwicklung des Unternehmens ein. Dabei erinnerte er daran, dass im Jahre 1986 Richard Herbel als Vorstandsvorsitzender die Verantwortung  für das junge Unternehmen übernahm. Mit ihm hatte sich die OGZ genau für den Mann entschieden, der aus dem Genossenschaftsbereich kommend, das schwere Amt des geschäftsführenden Vorstandes übernahm. Unterstützt wurde er u.a. von Manfred Pipper, dem Geschäftsführer der Marktvereinigung für Obst und Gemüse Rhein-Main-Pfalz, dabei, die Zukunft der Erzeugergenossenschaften zu sichern.

Die OGZ investierte in Erfassungs-, Aufbereitungs-, und  Verpackungsanlagen und unterstützt die Erzeugerbetriebe auch dadurch, dass sie gemeinschaftlich diverse Anlagen für die Produktion und Ernte den Mitgliedern zur Verfügung stellt.

Die Anforderungen der aufnehmenden Handelsketten wurden mit der Zeit immer umfangreicher. Die OGZ sah in diesem Zusammenhang ihre Aufgabe darin, den Erzeugerbetrieben eine umfangreiche Beratung zu bieten und diese bei der Zertifizierung zu unterstützen und selbst die geforderten diversen Zertifizierungen vornehmen zu lassen.

Zur Verstärkung des Angebotsbereichs wurde die APH (Agrarprodukte Hartmann) in Lampertheim übernommen und eine enge Zusammenarbeit mit der Erzeugerorganisation „Allia“ in Lampertheim gepflegt.

Das für den Vertrieb zuständige Vorstandsmitglied Eduard Schendel – ein Eigengewächs der OGZ – wies auf die Ausweitung der Produktpalette hin, wobei nach wie vor der Anbau von Spargel und Zwiebeln eine große Bedeutung hat. Weitere bedeutende Kulturen wie Zuckermais, Kürbis, Buschbohnen und Erdbeeren kamen hinzu. Dadurch wurde die OGZ für die aufnehmende Seite ein immer interessanter werdender Anbieter, der durch geschickte Marktbeschickung über viele Monate  den Absatzmarkt mit vielfältigen Produkten beliefert.

Zum Abschluss dankte Schendel den Mitarbeitern, die durch ihren Einsatz und ihre Treue zum Unternehmen mit zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben.

Kommentare sind geschlossen.